Nach einem Jahrzehnt (Alter Schwede, wann ist das passiert? :-D) in der Hochzeitsfotografie habe ich nicht nur unzählige Paare begleitet, sondern auch jede Menge Erfahrungen gesammelt, die mich nicht nur als Fotografin, sondern auch als Mensch geprägt haben. Ich habe dabei so viele Geschichten miterlebt, die mich jedes Mal aufs Neue berühren. Jede Hochzeit ist einzigartig, und genau das macht diesen Job so besonders. Die unzähligen kleinen und großen Momente, die ich einfangen durfte, haben mich viel über Liebe, Glück und das Leben gelehrt. Genau diese Erlebnisse machen meinen Job so besonders und bedeutsam. Hier sind meine wichtigsten Learnings aus den letzten zehn Jahren:
1. Emotionen sind wichtiger als Perfektion
Ein technisch perfektes Foto kann wunderschön sein, aber ein Bild voller Emotionen wird immer gewinnen. Die echten Momente – das nervöse Zittern vor der Zeremonie, das verstohlene Lächeln zwischen dem Brautpaar oder die Freudentränen der Eltern – sind die wahren Schätze eines Hochzeitstages.
2. Flexibilität ist der Schlüssel
Keine Hochzeit verläuft exakt nach Plan. Das Wetter kann umschlagen, der Zeitplan kann sich verzögern, oder die Technik kann versagen. Wer sich anpassen kann und kreative Lösungen findet, bleibt stressfrei und liefert trotzdem großartige Bilder.
3. Kommunikation mit dem Brautpaar ist essenziell
Klare Absprachen im Vorfeld sind alles! Je mehr ich über das Paar, ihre Erwartungen und den Ablauf weiß, desto besser kann ich mich vorbereiten und auf ihre individuellen Wünsche eingehen.
4. Gute Planung macht den Unterschied
Ich plane jedes Shooting im Detail – von der Location über das Licht bis hin zu den wichtigsten Momenten, die ich auf keinen Fall verpassen darf. Ein solider Plan spart Zeit und sorgt für entspannte Shootings.
5. Technik allein macht keine guten Bilder
Die beste Kamera nützt nichts, wenn man nicht mit Menschen umgehen kann. Hochzeitsfotografie ist mindestens zur Hälfte Psychologie – es geht darum, Menschen zu beruhigen, zu leiten und echte Emotionen hervorzulocken.
6. Licht ist alles
Die Art, wie Licht auf eine Szene fällt, macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem atemberaubenden Foto. Ich habe gelernt, immer nach dem besten Licht zu suchen – sei es natürliches Tageslicht oder eine perfekt platzierte künstliche Lichtquelle.
7. Der Moment zählt mehr als die Pose
Natürlich sind gestellte Paarfotos schön, aber die besten Bilder entstehen oft dann, wenn sich Menschen unbeobachtet fühlen. Ich bin ständig auf der Suche nach authentischen Momenten, die eine Geschichte erzählen.
8. Die richtigen Kunden machen den Job erfüllend
Nicht jede Anfrage muss angenommen werden. Ich habe gelernt, dass es wichtiger ist, mit Paaren zu arbeiten, die meine Art der Fotografie wertschätzen und mir vertrauen. Das macht nicht nur meine Arbeit leichter, sondern auch die Ergebnisse besser.
9. Nachbearbeitung kann ein Foto retten, aber nicht die Emotion ersetzen
Bildbearbeitung ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein Ersatz für gutes Fotografieren. Es geht darum, den Look zu verfeinern und den Stil zu betonen – nicht, um Fehler zu kaschieren oder Emotionen künstlich hinzuzufügen.
10. Jede Hochzeit ist einzigartig – und das ist das Schönste an diesem Job
Trotz hunderter Hochzeiten gleicht keine der anderen. Jedes Paar hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Dynamiken und besonderen Momente. Diese Einzigartigkeit immer wieder einzufangen, macht diesen Job so spannend und wertvoll.
Nach zehn Jahren in der Hochzeitsfotografie weiß ich eines ganz sicher: Es geht nicht nur um Fotos, sondern darum, Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen. Und genau das macht diesen Beruf so besonders – es ist nicht nur Fotografie, sondern die Kunst, Erinnerungen für die Ewigkeit zu bewahren.
Was für ein schönes Wochenende auf dem Klostergut Besselich! Da das Event Coronabedingt mehrmals verschoben werden musste, haben wir uns umso mehr gefreut endlich bei der Festa d’Amore auszustellen und mit über 40 weiteren Ausstellern die schönsten und genussvollsten Momente im Leben zu feiern! Besonders viel Freude hatten wir beim Entwerfen und Dekorieren unseres Messestands und es hat uns sehr gefreut, dass er sowohl bei den Ausstellern, als auch bei den Besuchern so gut ankam. Hier einige Impressionen von unserem Stand:
Für das Projekt „Local Tops“ stellt die Kartenmacherei in ihrem Magazin Insights von Deutschlands beliebtesten Spezialisten in Sachen Hochzeit vor. Mit dabei sind Weddingplanner, Floristen, sowie Hochzeitsfotografen.
Es ist uns eine Freude, unsere langjährigen Erfahrungen und Tipps im Bereich der Hochzeitsfotografie gemeinsam mit unseren Kollegen zu teilen und den Brautpaaren die Fotografenwahl damit etwas zu erleichtern.
Hier gibt´s die Checkliste zur Fotografenwahl im PDF-Format als Download:
http://assets.kartenmacherei.de/content/checkliste-hochzeitsfotografen-kartenmacherei.pdf
Viel Spaß beim Schmökern!